Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Kritik an Brustkrebs-Früherkennung und Mammographie

Der Oktober wurde von Industrie und öffentlicher Seite als Brustkrebsmonat deklariert. In diesem Monat soll auf die häufigste Krebserkrankung bei Frauen aufmerksam gemacht werden. Vor allen Dingen sollen die Frauen dazu aufgefordert werden, zur „Vorsorgeuntersuchung“ zu gehen. Diese „Vorsorgeuntersuchung“ ist im Falle von Brustkrebs aber keine Vorsorge, sondern eine Früherkennungsunter-suchung.

Dank Mammographie können Brusttumore zu einem Zeitpunkt entdeckt werden, an dem sie die Frau oder der Frauenarzt oft noch gar nicht tasten können. Neuste Studien lassen Zweifel aufkommen, ob das immer sinnvoll ist, denn offenbar gibt es kleine Krebsgeschwülste, die sich von alleine zurückbilden können. Wissenschaftler vermuten das immerhin bei etwa einem Fünftel der Fälle von frühen Veränderungen.

Dank Mammographie werden aber auch viele Veränderungen gesehen, die überhaupt nicht krankhaft sind, so dass diese Frauen unnötige Zusatzuntersuchungen oder gar Gewebeentnahmen über sich ergehen lassen müssen, ganz abgesehen von dem Psychischen Stress und den Ängsten. Auch dies ein Grund, warum viele Ärzte und Frauenorganisationen das generelle Mammographiescreening sehr kritisch betrachten und individuell eingesetzt sehen wollen.

Einige dieser Frauenorganisationen haben deshalb eine Presseerklärung herausgegeben, in der sie diese Missstände aufzeigen und an die Politiker und Krebsorganisationen appellieren, die Fördergelder sinnvoller auszugeben.

Mehr zu diesen Studien und der Presseerklärung lesen Sie hier: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/brustkrebs-ist-keine-geschaftsidee/.

Netzwerk-Frauengesundheit, Prof. Ingrid Gerhard

Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter:
www.naturheilverfahren-hessen.de

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