Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Bei Blasenentzündungen hilft auch die Preiselbeere

Das Wetter kann noch so schön sein, die Schmetterlinge im Bauch noch so aktiv, plötzlich meldet sich ein Ziehen im Unterbauch, die Blase verkrampft sich, und der Harndrang wird so stark, dass man an nichts anderes mehr denken kann. Eine Blasenentzündung entwickelt sich anscheinend aus heiterem Himmel.

Harnwegsentzündungen finden sich häufiger bei Frauen als bei Männern. Die Harnröhre ist einfach kürzer, Bakterien können leichter vom Damm oder der Scheide in die Blase eindringen. Eine gesunde Blasenschleimhaut kann mit ein paar Bakterien fertig werden. Aber wenn die Füße kalt geworden sind (dort endet der Blasenmeridian) oder der Rock zu mini oder der Geschlechtsverkehr zu häufig, dann kann das sensible Gleichgewicht der Blase kippen.

Frauen, die schon Erfahrungen mit Blasenentzündungen haben, ergreifen dann gleich bewährte Gegenmaßnahmen: viel trinken, Wärmflasche auf den Bauch und an die Füße, Schüßlersalze und Blasentees. In diesem Artikel finden Sie die richtigen Tees. Weitere Informationen unter http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/immer-wieder-blasenentzundung-muss-nicht-sein.

Wenn sie Glück haben, beruhigt sich die Blase wieder. Wenn die Beschwerden aber nach einem Tag noch bestehen geblieben sind, dann sollte eine Untersuchung erfolgen.

Zur ersten Diagnostik reicht eine Teststreifen-Untersuchung aus dem Mittelstrahlharn. Handelt es sich um eine unkomplizierte Blasenentzündung wird heute sogar empfohlen, zunächst mal auf Antibiotika wegen der weltweit zunehmenden Resistenzentwicklungen zu verzichten. Stattdessen bieten sich antibiotisch und antientzündlich wirkende Pflanzenpräparate an.

Neue Untersuchungen deuten darauf hin, dass auch in der Preiselbeere Wirkstoffe aus der Familie der Proanthocyanidine enthalten sind, die bei Harnwegsinfektionen hilfreich sind. Sie hemmen das Anklammern der Bakterien an der Blasenschleimhaut. Lesen Sie hier über die Wirkung der Preiselbeere:  http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/haeufige-harnwegsinfekte-helfen-zubereitungen-aus-der-preiselbeere/.

Allerdings kommt es darauf an, dass diese Wirkstoffe auch in genügend hoher Konzentration in dem Produkt enthalten sind, denn je höher die Dosis, desto effektiver die Therapie. Deshalb hat es wenig Sinn, jeden Tag eine Handvoll Preiselbeeren zu essen. Sondern man muss auf geprüfte Ware zurückgreifen.

Chronisch rezidivierende Harnwegsinfekte wird man nicht alleine mit Pflanzenzubereitungen ausheilen können. Hier finden Sie in einem Artikel von mir, welche Therapieoptionen es dann gibt:  http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/die-chronische-harnwegsinfektion-bei-frauen-eine-diagnostische-und-therapeutische-herausforderung/ .

Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter:
www.naturheilverfahren-hessen.de

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