Archiv für die Kategorie „Allergien“
Allergierisiko selbst einschätzen
Kennen Sie Ihr persönliches Allergierisiko? Beantworten Sie einfach die unten angegebenen Fragen.
1. Leiden oder litten Ihre Eltern oder deren Geschwister an allergischen Erkrankungen?
2. Wurden Sie als Kind weniger als sechs Monate oder gar nicht gestillt?
3. Litten Sie als Kind an einem lange anhaltenden Milchschorf?
4. Haben oder hatten Sie Neurodermitis?
Pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien vorbeugen
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien sind die bei Erwachsenen am häufigsten vorkommenden Typen der Nahrungsmittelallergien.
Kreuzreaktionen zwischen inhalativen und nutritiven Allergenen können die bestehende Toleranz gegenüber Antigenen in Nahrungsmitteln brechen.
Typische Symptome beim OAS ( orales Allergiesyndrom ):
- Irritationen im Mundbereich ( Lippen, Zunge, Rachen, Gaumen ) wie Kribbeln, Brennen, Jucken, Pelziges Gefühl, Schwellung
- Allergischer Schnupfen
- Allergische Konjunktivitis
- Atemnot / Asthma
- Magen- Darm- Probleme
Je naturbelassener ein Nahrungsmittel ist, desto eher kann es eine allergische Reaktion hervorrufen. Viele pflanzlichen Nahrungsmittel sind hitzelabil, das heißt beim Erhitzen des Lebensmittels wird der allergen wirksame Bestandteil zerstört.
Laktoseintoleranz erkennen und behandeln
Maldigestion und Malabsorption von Kohlenhydraten sind Ursachen für chronische abdominelle Beschwerden. Auslöser dafür ist unter anderem die Laktose.
Die Laktoseintoleranz kommt bei ca. 15% der Bevölkerung in Deutschland vor, also bei etwa 12 Millionen Menschen, weltweit ist sie noch wesentlich häufiger.
Ursache der gestörten Laktoseaufnahme ist ein Mangel des in der Dünndarmmukosa lokalisierten Enzyms Laktase. Diese spaltet normalerweise das Disaccharid Laktose in die Monosaccharide Glukose und Galaktose, die im Dünndarm resorbiert werden können. Laktose dagegen ist nicht resorbierbar.
Arten der Laktoseintoleranz
1. Die angeborene Laktoseintoleranz ist genetisch determiniert. Diese Erkrankung wird schon im Säuglingsalter manifest und tritt extrem selten auf.
2. Die erworbene Laktoseintoleranz, die im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter auftritt. Die Gründe für die deutliche Zunahme der Laktoseintoleranz sind neben genetischen Einflussfaktoren sicherlich in dem extrem hohen Konsum von Milchprodukten seitens der Bevölkerung zu sehen. Es gibt immer mehr industriell hergestellte Milchgetränke, die schon Fast- Food- Charakter haben. Durch den Anstieg der Verwendung von Laktose im Bereich der Fertignahrungsmittel und in der pharmazeutischen Industrie sind wir mit einer zigfachen Menge der Laktose konfrontiert als noch vor 40 Jahren.
Histaminintoleranz erkennen und behandeln
Die Histaminintoleranz beruht auf Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem oder aus Körperzellen ( endogen ) freigesetztem Histamin.
Ursächlich dafür sind:
1. Histaminreiche Nahrung
2. Verzehr hoher Mengen anderer biogener Amine
3. Histaminliberatoren
4. Hemmung der DAO ( Diaminoxidase, baut Histamin ab )
5. Akute und chronische Darmerkrankungen
6. Angeborener Enzymdefekt der DAO
Ein Überschuss an Histamin kann zu folgenden Beschwerden führen:
- Histaminkopfschmerz ( auch Migräne )
- Flush ( Erröten nach Alkoholgenuss, vor allem Rotwein, Sekt, Likör )
- Hypotonie
- Tachykardien
- Generalisierter Juckreiz
- Quincke- Ödem ( Anschwellen der Lippen, Lider und Gesicht, Atemnot )
- Allergische Reaktion wie „ verstopfte Nase“, gerötete Augen, Asthma bronchiale
- Schlafstörungen
- Arrhythmien
- Diarrhoe, Bauchkrämpfe, Erbrechen
- Anaphylaxie
- Dysmenorrhoe
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