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Immunstärkung durch Vitamin- C- Infusionstherapie
Vitamin C ist bezüglich Infektvorbeugung und Immunstärkung ein wahrer Alleskönner. Durch die Zufuhr von hoch dosiertem Vitamin C als Infusionstherapie, z.B. 2- 3x pro Woche eine Kurzinfusion werden besonders die weißen Blutkörperchen ( Leukozyten, Lymphozyten) intensiv in ihrer Abwehrfähigkeit gestärkt. Gegenüber anderen Körperzellen haben diese Abwehrzellen gegen Viren und Bakterien eine 40-fache Affinität zu Vitamin C und reichern es intensiv in ihren Zellen an.
Damit wird die Fähigkeit zur Abwehr gegen die Erkältungs- und Grippeviren an der vordersten Verteidigungslinie, nämlich der Nasen- und Rachenschleimhäute, stark verbessert.
Alle wichtigen Immunglobuline, die bei der Abwehr gegen Infekte ebenfalls beteiligt sind, sind in ihrer Konzentration deutlich erhöht nach mehrfachen Vitamin- C- Hochdosis- Infusionen. Studien haben gezeigt, dass der Effekt einer Vitamin- C- Infusionskur über mehrere Monate anhält.
Die Vitamin- C- Infusionstherapie lässt sich sehr gut kombinieren mit anderen immunmodulierenden Therapieverfahren wie
- Selengaben
- Thymustherapie
- Sauerstoff- Mehrschritt- Therapie nach Professor Ardenne
- Eigenbluttherapie
Vitamin D- das neue Allround- Vitamin
Allgemein ist bekannt, dass Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit ist. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist von der Jugend bis zum hohen Alter einer der wichtigsten präventiven Faktoren, um genug Knochenmasse aufzubauen und sie über Jahrzehnte auch zu erhalten.
Für den Knochenstoffwechsel muss ausreichend Vitamin D zur Verfügung stehen, um das Kalzium aus der Nahrung ausreichend zu resorbieren und es in den Knochen einzubauen.
Als Vitamin D werden mehrere metabolisch aktive Substanzen, die Calciferole bezeichet. Einige davon werden im Dünndarm aus der Nahrung aufgenommen. Vitamin D kann aber auch aus einer cholesterin-ähnlichen Vorform in der Haut produziert werden, wenn die Substanz mit Ultraviolett- B- (UVB) Strahlen des Sonnenlichts reagiert. Diese Fähigkeit zur Eigenproduktion sinkt allerdings linear mit zunehmendem Lebensalter. Besonders nach dem 60. Lebensjahr kann nicht von einer ausreichenden Eigensynthese an Vitamin D ausgegangen werden, und genau dann müssen hohe Konzentrationen im Körper vorhanden sein, um einer Osteoporose vorzubeugen.
Aktuelle Studien zeigen, dass die meisten Menschen in den Industrieländern einen zu niedrigen Vitamin- D- Spiegel im Körper haben. Die Konzentration an 25- Hydroxycalceferol ist im Blut leicht messbar.
Das Interessante ist, dass Vitamin D neben der Wirkung auf die Knochenfestigkeit auch die neuro- muskuläre Koordination verbessert, also präventiv gegen Stürze wirkt. Daher sollten alte Menschen täglich auf jeden Fall 1000 i.E. Vitamin D zu sich nehmen.
Neu und mindestens genauso wichtig sind Hinweisen aus klinischen Untersuchungen, dass bei gut mit Vitamin D versorgten Menschen deutlich weniger Prostata-, Brust – und Dickdarmkrebs auftreten. Beim Diabetes verbessert es die Blutzuckereinstelllung. Auch saisonale Depressionen, wie sie in der dunklen Jahreszeit vermehrt auftreten, können einen Zusammenhang mit im Winter dramatisch niedrigeren Vitamin- D- Spiegeln zu tun haben.
Die Gesundheitsvorsorge mit der regelmäßigen Einnahme von Vitamin D – 1000 i.E. täglich ist eine einfache und preiswerte Angelegenheit und hilft, schwere Folgekrankheiten zu vermeiden.
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