Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Krankenversicherung

Hier finden Interessierte Informationen zu Angeboten privater Krankenkassen und Zusatzversicherungen für Fachbereiche in speziellen Therapieverfahren wie z.B. Naturheilverfahren, Homöopathie, Zahnmedizin:

Private Zusatzkrankenversicherung
Aufgrund von Sparmaßnahmen verweigern gesetzliche Krankenkassen immer häufiger die Kostenübernahme für medizinisch notwendige Maßnahmen. Dies gilt auch für den Bereich der Physiotherapie. Zwar ist gesetzlich bestimmt, dass nur Ärzte über physiotherapeutische Maßnahmen entscheiden dürfen, doch verweigern die Krankenkassen diese oft. Eine private Zusatzkrankenversicherung für physiotherapeutische Leistungen kann hier enorm hilfreich sein. Eine solche Krankenzusatzversicherung kann von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse abgeschlossen werden.

Physiotherapeutische Maßnahmen wie Massagen oder Krankengymnastik können bei entsprechenden Beschwerden durch den Arzt verschrieben und vom Patienten genutzt werden. Aus finanziellen Gründen haben viele gesetzliche Krankenkassen ihren Kunden jedoch vorgeschrieben, sich die Atteste von Mitarbeitern der jeweiligen Krankenkasse genehmigen zu lassen. Da dies gesetzlich nicht zulässig ist, sollte der Patient in einem solchen Fall Einspruch einlegen. So oder so ist ein Patient in einer derartigen Situation mit einer physiotherapeutischen Krankenzusatzversicherung besser beraten, da diese weitaus umfassendere Leistungen bietet.

Private Zusatzkrankenversicherungen ermöglichen medizinische Maßnahmen, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht berücksichtigt werden. So gibt es auch Krankenzusatzversicherungen, die Leistungen wie die Chefarztbehandlung, die freie Wahl des Krankenhauses und das Recht auf Einbettzimmer gewähren. Zu den weiteren erhältlichen Leistungen gehören unter anderem Heilpraktikermaßnahmen, Kostenübernahme bei Zahnersatz und Kostenerstattung bei Sehhilfen. Somit können nicht nur Privatpatienten, sondern auch gesetzlich Krankenversicherte einen hochwertigen Gesundheitsschutz erhalten.

Mit Krankenzusatzversicherungen können Kassenpatienten den Leistungskatalog ihrer gesetzlichen Krankenkasse um wichtige Punkte erweitern. Eine private Zusatzkrankenversicherung ist wichtig für jeden, der sich vor der häufig minderwertigen „Massenbehandlung“ schützen und die Möglichkeit haben will, von einem Spezialisten behandelt zu werden.

Wie auch bei der vollständigen privaten Krankenversicherung ist bei der Krankenzusatzversicherung jede Leistung mit Kosten verbunden. Daher sollte jeder Kunde nur die Leistungen wählen, die für den individuellen Bedarf wirklich wichtig sind. Hochwertige physiotherapeutische Leistungen etwa sind von größerem Nutzen als ein Einbettzimmer bei Krankenhausaufenthalt.

Gesetzliche und private Krankenversicherungen

Bei Krankenversicherungen unterscheidet man zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Die Beiträge in der privaten beruhen auf dem Geschlecht, dem Lebensalter und der Risikogruppe, bei gesetzlichen Krankenkassen entscheidet das Bruttoeinkommen.

Private Tarife zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass Sie als Kunde weitgehend frei darüber entscheiden können, welche Leistungen Sie erhalten möchten. Bei gesetzlichen Tarifen sind die Leistungen größtenteils gesetzlich vorgegeben.

Berechtigt zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung sind u. a. Selbstständige, Studenten sowie Angestellte, deren Jahresbruttogehalt in den letzten drei Jahren mehr als 49.950 Euro betrug.

Eine Krankenzusatzversicherung ist häufig eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung und optimale Gesundheitsvorsorge für gesetzlich Versicherte.

 

 

 

Ist die gesetzliche Krankenversicherung besser als ihr Ruf?

Deutschland ist ein Sonderfall, was das System der gesetzlichen Krankenversicherung betrifft. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern, gibt es in der Bundesrepublik insgesamt 150 Kassen. Die Unterschiede zur PKV sind aufgrund des völlig anders aufgebauten Systems natürlich groß. Doch was ist eigentlich dran an der vorherrschenden Meinung, dass Privatversicherte bei den Ärzten bevorzugt werden? Gibt es so etwas wie ein Zwei-Klassen-System im Gesundheitsbereich? Interessante Hintergrundinfos dazu gibt es unter kvzentrale.com.

Als Sozialversicherung konzipiert, baut die gesetzliche Krankenversicherung auf dem Solidaritätsprinzip auf. Das bedeutet, dass diejenigen, die besser verdienen und gesund sind, die Behandlung von kranken und einkommensschwachen Personen finanzieren. Die Beiträge bemessen sich nämlich immer am Verdienst. In der PKV können die Beiträge je nach gewünschtem Tarifmodell individuell ausgewählt werden. Das Leistungsangebot ist für Privatversicherte besser, da die privaten Institutionen nicht an gesetzliche Leistungskataloge gebunden sind. Die Abrechnung einer Behandlung geht für Patienten in der GKV wesentlich unkomplizierter über die Bühne. Denn während Patienten, die privat versichert sind, die Rechnung zuerst einmal selbst auslegen müssen, um sie später einzureichen, übernimmt die Abwicklung für gesetzlich Versicherte die Krankenkasse. Gemein ist den beiden Versicherungsvarianten ein gewisser Mindestschutz. Dieser wird vom Gesetzgeber vorgegeben und ist sowohl von der PKV als auch von der GKV einzuhalten.

Als Basis steht Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung das Recht der freien Arztwahl zu. Natürlich muss dieser Arzt von der Krankenkasse zugelassen sein. Ein weiterer Grundpfeiler des Systems ist der Zahnkostenersatz. Dieser ist allerdings auf medizinisch notwendige Behandlungen eingeschränkt. Außerdem finden sich unter den gesetzlich verpflichtenden Leistungen auch die Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. die Krebsvorsorgeuntersuchung für Frauen ab 20 Jahren und für Männer ab 45 Jahren.

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Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

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