Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Männergesundheit- die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen

Gesund und leistungsfähig zu bleiben, das sind in Zeiten von Globalisierung, Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzverlust zunehmend wichtige Aspekte in unserer Gesellschaft.

Besonders Männer haben auf diesem Gebiet der aktiven Gesundheitsvorsorge einen großen Nachholbedarf.
Und die Medizin hat einen mindestens ebenso großen Bedarf, männerspezifische Gesundheitsrisiken zu erkennen und zu behandeln.
Bei weiterhin steigender Lebenserwartung der Bevölkerung bleiben die Männer nach wie vor um etwa 5 ½ Jahre hinter den Frauen zurück.
Neben geschlechtsspezifischen genetischen Risiken ist dafür vor allem ein sorgloserer Umgang mit der Gesundheit sowohl in jüngeren Jahren (Risikosportarten, Konsum von Suchtstoffen, Verhalten im Straßenverkehr ) als auch im mittleren Lebensalter ( hoher Arbeitsdruck, Bewegungsmangel, falsche Ernährungsgewohnheiten ) verantwortlich für diesen gravierenden Unterschied in der Lebenserwartung. Männer neigen auch im Gegensatz zu Frauen dazu, Beschwerden zu ignorieren und zu verdrängen.
Während durchschnittlich 40 % aller Frauen regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen machen lassen ( was eigentlich auch zu wenig ist ), sind es beim männlichen Geschlecht gerade mal 20 %.

Welche Konsequenz hat diese Situation für den Umgang mit Männern in den Arztpraxen?

Wenn Gesundheit bis ins hohe Alter in hohem Maß von konsequenter Prävention und Gesundheitsberatung abhängt, dann müssen die Mediziner Männern gezielt Vorsorgeprogramme und ein „ lebensbegleitendes“ Gesundheitscoaching anbieten.
Wichtigste Ansprechpartner für die Männer sind die Hausärzte, die Internisten und Urologen.

Dies sind die wichtigsten Präventionsthemen für Männer:

–    Analyse des Lebensstils : Arbeitsverhalten, Freizeit, Sport, Zeit für Entspannung, familiäre Situation
–    Herz- Kreislauferkrankungen: Gefäßrisikofakoren wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, Ernährung, Arterielle Hypertonie
–    Stoffwechselerkrankungen: Metabolisches Syndrom, erhöhte Harnsäure, Fettstoffwechselstörung, erhöhtes Homocystein
–    Hormonelle Störungen: Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion, Mangel an Nebennierenhormonen wie DHEA oder Cortisol, Testosteronmangel mit erektiler Dysfunktion
–    Fertilitätsstörungen: Zeugungsunfähigkeit schon bei jungen Männern
–    Krebserkrankungen: Dickdarmkarzinom, Prostatakarzinom
–    Knochen: Risiko für Osteoporose mit Frakturneigung im höheren Lebensalter
–    Burn- Out und depressive Störungen

Mit Hilfe von speziellen Fragebögen und Checklisten sowie darauf abgestimmten Untersuchungsprogrammen läßt sich für den betroffenen Mann ein individuelles Risikoprofil ermitteln und ein mittel- bis langfristiger Therapieplan erstellen.
Um die Compliance der Männer zu gewährleisten, ist zum Beispiel die Einbindung der Ehefrau oder Partnerin sehr hilfreich; außerdem haben sich flexible Sprechstundenzeiten und Recallsysteme sehr bewährt.

Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter:
www.naturheilverfahren-hessen.de

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