Neuer Therapieansatz bei chronischer Erschöpfung
Chronische Erschöpfung, chronische Müdigkeit, Fatigue, viele Ausdrücke für ein Gefühl des „Nichtmehrkönnens“. Jeder Handgriff, jeder Schritt wird zu viel. Besonders häufig findet man diese Situation bei Krebspatienten, entweder, wenn der Krebs unbemerkt schon weit fortgeschritten ist, häufiger aber wenn die Behandlung mit Operation, Chemo- und Strahlentherapie nicht nur den Krebszellen sondern dem ganzen Körper schwer zugesetzt hat.
Inzwischen wurde diese Erschöpfung besonders oft bei Brustkrebspatientinnen dokumentiert. Aber auch nach schweren Infektionskrankheiten, bei der Fibromyalgie oder bei der Multiplen Chemikaliensensibilität (MCS) kann die extreme Müdigkeit und Erschöpfung sehr belastend sein.
Bei all diesen Erkrankungen geht man davon aus, dass Reparatursysteme des Körpers überfordert sind. Einen zentralen Platz zur Reparatur von Schäden, Entgiftung und Wiederaufbau nimmt das Glutathionsystem ein. Glutathion wird vom Körper selber produziert, aber wenn zu viel benötigt wird, kann es sein, dass die Produktion nicht ausreicht.
Deshalb wird schon länger versucht, neben der Nahrungsergänzung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen im Rahmen einer orthomolekularen Medizin auch Glutathion zu ersetzen. Aber auf seinem Weg in die Zelle, wo es die Motoren des Zellstoffwechsels, die Mitochondrien, antreiben soll, kommt es nicht in genügend hoher Menge an. Es wird einfach zu früh abgebaut.
Ein Biochemiker, Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger, hatte die geniale Idee, ein Glutathionmolekül zu entwickeln, das erst in der Zelle das hilfreiche Glutathion freisetzt. Er versah es mit einem kleinen Anhängsel, indem er es acetylierte. So entstand das S-Acetylglutathion (SAG), nach demselben Muster, wie sie es von ASS, der Acetylsalicylsäure, kennen, dem meistgebrauchten Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Und jetzt kommt es sogar in der Zelle an, wenn es als Tablette geschluckt wird.
Lesen Sie hier weiter, wie S-Acetylglutathion bei fatigue eingesetzt werden kann und was es noch für günstige Eigenschaften auf Ihre Gesundheit haben kann: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/neuer-therapieansatz-bei-chronischer-erschopfung/
