Ganzheitliche Gesundheitsvorsorge durch Heilfasten
In Deutschland legen jährlich Millionen Menschen Fastenwochen ein, ein- bis zweimal im Jahr verzichten sie auf feste Nahrung und ernähren sich vorwiegen durch Wasser, Tee und mineralhaltige Gemüsebrühe zu sich.
Während es immer noch genug Fastenkritiker und – Skeptiker gibt, kann nun auch die moderne Wissenschaft die positive Wirkung auf Stimmung, Antrieb und Energie erklären: Der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther fand heraus, dass während des Fastens weniger Stresshormone und dafür mehr das Neurohormon Serotonin ausgeschüttet werden.
Durch die geistige Haltung des Nahrungs- und Genussmittelentzugs während einer gewissen Zeit fällt es leichter, schädliche Gewohnheiten auch nach der Fastenperiode sein zu lassen.
Strenges Fasten sollten allerdings nur gesunde und gut belastbare Menschen durchführen, im Zweifelsfall sollte ein Arzt befragt werden, ob Kontraindikationen/Ausschlüsse gegen das Heilfasten vorliegen.
Ganzheitliche Behandlung der Endometriose
Schmerzen während der Periode sind zählen mit zu den häufigsten Gründen, einen Frauenarzt aufzusuchen. Dabei stellt neben funktionellen Störungen die Endometriose eine der Hauptursachen für organisch bedingte Dysmenorrhoe dar.
Unter einer Endometriose versteht man das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter, z.B. an den Eierstöcken oder an anderen Stellen des kleinen Beckens. Durch die hormonelle Steuerung kommt es auch hier zu einem Abbluten der Schleimhaut, wodurch erhebliche Schmerzen entstehen können. Es kann dadurch auch zum Entstehen von blutgefüllten Zysten, so genannten Endometriosezysten kommen, die durch ihren raumfordernden Charakter ebenfalls zu Komplikationen führen können.
Endometrioseherde können im Bauchraum einwachsen und Schmerzen durch Verwachsungen durch mechanisch bedingte Störungen verursachen. Ein weiteres Zeichen, dass eine Endometriose vorliegt, kann ein unerfüllter Kinderwunsch sein. Immerhin findet sich diese Erkrankung bei 7- 15 % der Frauen im gebärfähigen Alter.
Erklärungsmodelle zur Entstehung der Endometriose
Johanniskraut bei Depressionen
Johanniskraut war bisher ein frei verkäufliches Arzneimittel, das viele Menschen für die unterschiedlichsten psychosomatischen Beschwerden im Rahmen der Selbstmedikation verwendet haben.
Die wissenschaftliche Forschung hat schon seit Jahren festgestellt, dass höher dosiertes Johanniskraut ( ca. 900 mg täglich ) geeignet für die Behandlung von mittelschweren Depressionen ist und damit die Therapie mit allopathischen Antidepressiva überflüssig macht.
Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit die hoch dosierten Präparate ab dem 01.04.2009 für rezeptpflichtig erklärt mit dem Argument, dass ein Laie nicht unterscheiden könne, ob er eine leichte oder eine mittelschwere Depression habe, bzw. ob überhaupt eine Depression vorliegt.
Depressive Verstimmungen können die unterschiedlichsten Gründe haben und Ausdruck sowohl psychiatrischer als auch körperlicher Erkrankungen ( z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Hormonmangel in den Wechseljahren ) sein.
Dies zu diagnostizieren, ist Sache des behandelnden Arztes. Eine Selbstbehandlung kann die Erkennung einer Grunderkrankung verzögern, damit geht unter Umständen wertvolle Zeit für eine ziel- und ursachenorientierte Therapie verloren.
Am Beispiel Johanniskraut lässt sich zeigen, dass pflanzliche „ natürliche“ Arzneimittel keineswegs harmlos oder nebenwirkungsfrei sind, wie sie zum Beispiel in der Laienwerbung dargestellt werden:
Viele Menschen, die Johanniskraut in der Selbstbehandlung anwenden, wissen nicht, dass zum Beispiel die Wirkung von Antibabypillen aufgehoben werden kann.
Vitamin D- das neue Allround- Vitamin
Allgemein ist bekannt, dass Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit ist. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist von der Jugend bis zum hohen Alter einer der wichtigsten präventiven Faktoren, um genug Knochenmasse aufzubauen und sie über Jahrzehnte auch zu erhalten.
Für den Knochenstoffwechsel muss ausreichend Vitamin D zur Verfügung stehen, um das Kalzium aus der Nahrung ausreichend zu resorbieren und es in den Knochen einzubauen.
Als Vitamin D werden mehrere metabolisch aktive Substanzen, die Calciferole bezeichet. Einige davon werden im Dünndarm aus der Nahrung aufgenommen. Vitamin D kann aber auch aus einer cholesterin-ähnlichen Vorform in der Haut produziert werden, wenn die Substanz mit Ultraviolett- B- (UVB) Strahlen des Sonnenlichts reagiert. Diese Fähigkeit zur Eigenproduktion sinkt allerdings linear mit zunehmendem Lebensalter. Besonders nach dem 60. Lebensjahr kann nicht von einer ausreichenden Eigensynthese an Vitamin D ausgegangen werden, und genau dann müssen hohe Konzentrationen im Körper vorhanden sein, um einer Osteoporose vorzubeugen.
Aktuelle Studien zeigen, dass die meisten Menschen in den Industrieländern einen zu niedrigen Vitamin- D- Spiegel im Körper haben. Die Konzentration an 25- Hydroxycalceferol ist im Blut leicht messbar.
Das Interessante ist, dass Vitamin D neben der Wirkung auf die Knochenfestigkeit auch die neuro- muskuläre Koordination verbessert, also präventiv gegen Stürze wirkt. Daher sollten alte Menschen täglich auf jeden Fall 1000 i.E. Vitamin D zu sich nehmen.
Neu und mindestens genauso wichtig sind Hinweisen aus klinischen Untersuchungen, dass bei gut mit Vitamin D versorgten Menschen deutlich weniger Prostata-, Brust – und Dickdarmkrebs auftreten. Beim Diabetes verbessert es die Blutzuckereinstelllung. Auch saisonale Depressionen, wie sie in der dunklen Jahreszeit vermehrt auftreten, können einen Zusammenhang mit im Winter dramatisch niedrigeren Vitamin- D- Spiegeln zu tun haben.
Die Gesundheitsvorsorge mit der regelmäßigen Einnahme von Vitamin D – 1000 i.E. täglich ist eine einfache und preiswerte Angelegenheit und hilft, schwere Folgekrankheiten zu vermeiden.
Medizinische Geraete kaufen und verkaufen
Zum Start der eigenen Praxis zählt oft jeder Euro an Investitionskosten. Da ist es sehr hilfreich, einen verlässlichen Partner hinsichtlich der Vermittlung preiswerter Gebrauchtgeräte zur Seite zu haben.
Immer wieder kommt es auch vor, dass bei bestehender Praxis die Praxisausstattung hinsichtlich der medizinischen Geräte verändert werden soll, und ohne viel Aufwand ein fairer Verkaufspreis der Gebrauchtgeräte realisierbar ist.
Angebot der Praxis für Naturheilverfahren Dr. med. Gabriele Tille, 61440 Oberursel.
Tel.: 06171-580901
E-Mail: privatpraxis@yahoo.de
OxyMedion Vargartor 5 +Ionisation, Bj. 1997 NP 10.500,- DM Laufzeit 755 Std. regelmäßig gewartet neue Molekularsiebe VB 2000€
Plastische Chirurgie
Da ein attraktives Aussehen im privaten sowie beruflichen Leben immer wichtiger genommen wird, und die Beschäftigung mit dem eigenen Körper gesellschaftlich (Medien etc.) in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat, beansprucht die Schönheitschirurgie inzwischen einen exponierten Platz in der Chirurgie.
Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper ist ein Gradmesser für das Selbstwertgefühl geworden und die Menschen sind vermehrt bereit, die Kosten für eine Schönheitsoperation privat zu übernehmen, da durch die fehlende medizinische Notwendigkeit eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen in der Regel ausscheidet.
In Zukunft finden Sie auf dieser Seite aktuelle Informationen betreffend verschiedener Operationstechniken sowie Klinik- und Praxisadressen
Qualitätsmanagement für die Arztpraxis- Ziele und Möglichkeiten
Das QEP- Qualität und Entwicklung in Arztpraxen® eröffnet die Möglichkeit einer Standortbestimmung und Neuorientierung zum Beispiel in den folgenden praktischen Bereichen:
- Zustand und Einrichtung der Praxis- Renovierung
- Bedarf an Entrümpelung von Schränken und Kellern
- Entsorgung von Unterlagen, die nicht mehr benötigt werden oder deren Aufbewahrungsfristen schon längst abgelaufen sind
Testosteronmangel- Syndrom bei Männern
Die Zusammenhänge zwischen der nachlassenden Eierstocksfunktion und einsetzenden Alterungsvorgängen sind bei Frauen gut untersucht und belegt.
Bei Männern ist der Zusammenhang von niedrigen Testosteronspiegeln und deren Auswirkungen auf körperliche Funktionen und die Psyche in vielen Bereichen noch unklar bzw. nicht ausreichend erforscht.
Gleichzeitig ist klar, dass für das Wohlbefinden und die Gesundheit ausreichende Hormonspiegel an männlichem Hormon sehr wichtig sind.
Eine Beurteilung, ob ein älter werdender Mann an einem Testosteron-Mangelsyndrom leidet, ist auch deswegen so schwierig, weil bei Männern die Hormonproduktion bis ins hohe Alter stattfindet und es keine festen Normwerte bei den Blutspiegeln gibt, ab welchen man sicher von einem therapiebedürftigen Testosteronmangel sprechen könnte.
Daher ist bei dem Verdacht auf Testosteronmangel eine ausführliche Anamnese in Verbindung mit Laboruntersuchung und fachurologischer Untersuchung wichtig.
Hinweise auf ein Testosteron-Mangelsyndrom können sein:
- Verminderte Libido und verminderte sexuelle Aktivität
- Verminderte Spontanerektionen
- Haarausfall
- Abnahme der Hodengröße
- Infertilität mit verminderter Spermienzahl
- Osteoporose
- Verminderte Muskelkraft
- Depressive Verstimmung
- Schlafstörungen
- Kognitive Leistungseinbußen
- Zunahme des Körperfettgehaltes, besonders im Bauchbereich
Das Blut für eine Serum-Testosteronbestimmung sollte immer morgens zwischen 8.00 und 10.00 Uhr abgenommen werden. Gleichzeitig wird das sogenannte SHBG ( Sexualhormon – bindendes Globulin ermittelt, das etwa 40 % des im Blut zirkulierenden Testosteron bindet. Ein Maß für den biologisch aktiven Anteil ist der Freie Androgen- Index, der sich rechnerisch aus der gemessenen Testosteron – und SHBG- Konzentration ergibt.
Wenn ein Testosteronmangel nachgewiesen ist, dann müssen weitergehende Laboruntersuchungen wie LH und FSH ( Steuerungshormone der Hirnanhangsdrüse ) durchgeführt werden, um eine komplexere Hormonstörung auszuschließen.
Burn –Out bei Männern- interdisziplinäre Diagnostik und Therapie
Die Altersgruppe von Männern zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr ist zur Zeit am häufigsten vom akuten oder chronischen Burn- Out betroffen.
Es sind die ehrgeizigen, gut ausgebildeten und leistungsbereiten Männer, die bei einer sechzig 60- 70 –Stunden- Woche den Spagat von gut bezahltem, aber auch bedrohtem Arbeitsplatz, Familiengründung und Privatleben leisten müssen.
Verschiedene, sich negativ verstärkende Belastungsfaktoren spielen eine Rolle:
- Es gibt keine geregelten Mahlzeiten. Das Mittagsessen wird aus Zeitgründen übergangen und abends vor dem Fernsehen wird eine große Menge gegessen, häufig verbunden mit hohem Alkoholkonsum, um den Tagesstress abzubauen.
- Der Schlafrhythmus und die Erholsamkeit des Schlafes sind gestört. Einerseits verhindern Alkohol und späte Mahlzeiten den Tiefschlaf, andererseits kommt es durch häufige Flugreisen mit Jet- Lag und Übernachtungen in Hotels zu einem gestörten Schlafprofil.
- Das Wochenende und die Urlaube sind geprägt von den Anforderungen und Wünschen an das Familienleben und die Paarbeziehung, gleichzeitig gibt es für viele Männer die Verpflichtung zu einer ständigen „Online-Präsenz“ seitens des Arbeitgebers.
- Stress- Symptome wie Spannungskopfschmerz, Schwindel und Herzbeschwerden werden negiert oder durch Schmerz- und Beruhigungsmittel unterdrückt.
- Die Selbstwahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse lässt nach; hoher Arbeitseinsatz und Erfolgsdruck werden als positive Tugenden umgedeutet, um die Motivation überhaupt aufrechterhalten zu können.
Erfahrungsgemäß kommen Männer mit Burn-Out- Symptomatik und chronischer Erschöpfung erst dann zum Arzt, wenn sie nicht mehr können oder das persönliche Umfeld sie dazu zwingt, endlich etwas zu unternehmen.
Häufige Symptome sind Schlafstörungen, chronische Schmerzen des Bewegungsapparates, Herzprobleme, Impotenz und psychische Störungen.
Für den konsultierten Arzt ist es wichtig, an Burn- Out zu denken und den betroffenen Mann zügig einer interdisziplinären Diagnostik zuzuführen, um bereits erfolgte organische Erkrankungen auszuschließen und ein individuelles Risikoprofil zu erstellen. Dazu gehören z.B. ein internistisch- kardiologischer Check, eine urologische Untersuchung, eine neuropsychiatrische sowie orthopädische Diagnostik. Auch die Untersuchung in einem Schlaflabor zum Ausschluss eines Schlaf- Apnoesyndroms kann sinnvoll sein.
Männergesundheit- Sozialmedizinische Betrachtung
Das Thema „ Männergesundheit“ gibt es im Bereich der Medizin und der Medien seit etwa zehn Jahren. Als Meilensteine sind zu nennen:
die Zulassung von „ Viagra“ 1998, die Einrichtung der ersten Professur für Männergesundheit an der Universität Hamburg und die Einführung der ärztlichen Zusatzbezeichnung Andrologie mit Tätigkeitsschwerpunkt Männerarzt. Damit hat sich auch in der seriösen Medizinpresse und in anderen Medien das Thema als wichtig und relevant für die öffentliche Diskussion entwickelt.
Welche Aspekte sind sozialmedizinisch besonders relevant?
- Im Rahmen der veränderten Alterspyramide und der nach wie vor steigenden Lebenserwartung hat zum Beispiel die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Männern über 65 Jahren von 1998 bis 2002 um 80 % zugenommen, bei Frauen nur um 37 %. Die Bedeutung für die medizinische Versorgung und die Kostenentwicklung liegt darin, dass sich bei älteren Männern vorher nicht beachtete oder nicht diagnostizierte chronische Krankheiten manifestieren und zu Komplikationen führen können, die die Lebensqualität massiv einschränken, Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen und das gesunde alt werden verhindern.
- Deutsche Männer sterben an Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs, Unfällen, Verletzungen, Vergiftungen, Chronischen Lungen –und Lebererkrankungen.
- Der plötzliche Herztod betrifft vorwiegend Männer im Alter von 50 bis 70 Jahren.
- Länger als 1 Jahr anhaltende Arbeitslosigkeit führt bei Männern zu einem allgemein eingeschränkten Gesundheitszustand von bis zu 40 %.
- Männer gehen ungern zum Arzt, weil sie die Wartezeiten bemängeln, Furcht vor schmerzhaften Untersuchungen vermeiden wollen und schlechte Ergebnisse fürchten.
- Die Sterblichkeit nach Verlust des Ehepartners ist innerhalb der nächsten 4 Jahre bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen ( Studie von 1996, Martikainen, n= 1,5 Millionen Paare ).
- Männer bringen sich in allen Altersklassen häufiger um, Frauen reden in allen Altersklassen häufiger über Suizid.
Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter: