Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Immunsystem

Thymus-Therapie vorbeugend gegen Antibiotikaresistenzen

Im Deutschen Ärzteblatt vom 12. November 2010 wurde über ein neues Resistenz-Gen „New-Delhi-Metallo-Beta-Laktamase-1“ (NDM-1) berichtet, das sich über genetische und plasmidische Übertragungen zwischen diversen pathogenen Bakterienarten ausgebreitet und zur totalen Resistenz gegen praktisch alle bekannten Antibiotika geführt hat. Die weltweite Verbreitung sei nur noch eine Frage der Zeit, meinen Experten.

Die unkritische Anwendung von Antibiotika in Kliniken und Praxen hat in den vergangenen Jahrzehnten zur permanenten Zunahme fieberhaft-septischer Infektionen geführt. Viele Tausend Patienten sind daran jährlich verstorben, wie die  Statistik ausweist.  Individuen mit einem intakten Immunsystem erkranken wesentlich seltener an bakteriellen oder viralen Infektionen. Die ersten Opfer von Seuchenausbreitungen sind stets abwehrgeschwächte, immun-inkompetente Individuen.

Der seit Mitte des letztern Jahrhunderts bestehende medizinische Glaube an die antibiotischen und chemotherapeutischen Wunderdrogen hat sich aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahrzehnt  deutlich abgeschwächt.
Als therapeutisch-präventive Maßnahmen gegen die Entwicklung von Antibiotika – Resistenzen sind aktivierende und regulierende immunologische Präventiv-Maßnahmen dringend zu fordern und zu fördern.

Die häufigsten Immunschwächen werden durch T-lymphozytäre Fehlfunktionen verursacht. Die Folgen sind Entwicklungen mykotischer Infektionen (Candida, Aspergillus.), viraler Infektionen (HIV, CMV, EBV, Herpes simplex, Herpes Zoster, Varizella, Masern etc.) und kompliziert verlaufender bakterieller Infektionen (chronifizierende Infektionen mit Pneumonien, Enzephalitiden etc.) sowie Entwicklungen maligner Erkrankungen (Adenokarzinome, Sarkome, Lymphome, Leukämien).

Höheres Lebensalter, Fehlernährung (Hunger, Mangel an Nährstoffen), chronischer Dis – Stress, lange Kortison-Therapien, wiederholte Einnahme anti-entzündlicher Medikamente oder Anwendungen von Zytostatika wirken negativ auf die T-lympozytären Immunaktivitäten ein.

Speziell in der Winterzeit ist es ratsam eine Thymustherapie zur Verbesserung des Immunsystems bei einem Arzt durchführen zu lassen.

Autoimmunerkrankungen und Immunsystem

Das menschliche Immunsystem ist – entwicklungsgeschichtlich gesehen- schon sehr alt. In der Evolution wurden höher entwickelte Organismen mit komplexen Abwehrsystemen gegen Feinde ausgestattet.

Teile dieser Systeme funktionieren heute noch genauso wie vor hunderttausenden von Jahren. Das menschliche Immunsystem ist einerseits Beschützer, kann jedoch manchmal auch die Gefahr von Autoimmunkrankheiten fördern.

Durch die wissenschaftliche Forschung haben wir heute recht genaue Kenntnisse über die verschiedenen Teile des Immunsystems. Ihre wichtigste Funktion ist, das Eindringen von Infektionserregern zu verhindern, und- im Inneren des Körpers- entartete Zellen zu erkennen und zu vernichten.

Das Immunsystem entwickelt ein Gedächtnis für einmal erkannte Erreger, daher funktionieren auch Impfungen so gut.
Das große Problem der heutigen Medizin ist, dass immer mehr Menschen an Allergien und Autoimmunkrankheiten leiden. Hier richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen oder es produziert Allergien gegen eigentlich harmlose Stoffe aus der Umgebung.

Autoimmunkrankheiten sind zum Beispiel:

–    Die Hashimoto- Thyreoiditis ( Entzündung der Schilddrüse mit Unterfunktion )
–    Die Rheumatoide Arthritis ( Entzündung und Zerstörung von Gelenken )
–    Lupus erythematodes, Sklerodermie ( Zerstörung von Kollagenen Fasern )
–    Immunvaskulitis ( chronische Entzündung von Blutgefäßen lebenswichtiger Organe ).
Das Forschungsgebiet „ Immunsystem“ ist von weitreichender Bedeutung für unsere Gesellschaft, da die vielen chronischen Immunschwächen, die Allergien, die Krebs- und Autoimmunkrankheiten, aber auch schwere Virusinfektionen immer mehr Menschen in unserer Bevölkerung betreffen.

Dabei ist sicherlich eine interdisziplinäre Forschung und Entwicklung von Therapien von großer Bedeutung. Alle medizinischen Disziplinen müssen zusammenarbeiten, um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.

Besonders wichtig ist die Berücksichtigung der Entstehungsbedingungen von immunologischen Störungen; chronischer Stress, Umweltgifte, Mineralmängel, ein Ausbrennen der Nebennieren, die Ernährungsweisen des „modernen“ Industriemenschen, etc. zu beachten. Nur ganzheitliches Vorgehen wird auf Dauer von Erfolg gekrönt sein.

Weitere Informationen zur Immuntherapie.

Umfängliche Informationen zum Thema Zinkmangel und Immunsystem finden Interessierte unter http://www.zinkmangel.de

Natürliche Stärkung der Abwehrkräfte bei Neugeborenen und Säuglingen

Die Entwicklung der Darmflora und des Immunsystems beim Neugeborenen und Säugling ist eine der wichtigsten Anpassungsleistungen des kindlichen Organismus nach der Geburt.

Alle Anlagen, um ein gesundes Immunsystem zu entwickeln, sind beim Baby zwar schon vorhanden, müssen aber im Laufe der ersten Lebensmonate und Jahre erst trainiert werden.
Um das Kind gegenüber den Angriffen von Viren und Bakterien zu schützen, hat es einerseits von der Mutter Antikörper mitbekommen, andererseits fördert gerade das Stillen die gute Versorgung mit Schutzfaktoren aller Art.

Bereits in den ersten Lebenstagen wird der Darm des Neugeborenen mit Keimen besiedelt. Die physiologischen E. coli- Bakterien sorgen von vorneherein für eine Art „ Immuntraining „ der Abwehrzellen an der Darmschleimhaut. Außerdem wird das Darmmilieu durch die E. coli- Bakterien so vorbereitet, dass sich andere gesunde Darmkeime wie z.B. Lactobazillen und Bifidusbakterien ungestört vermehren können.

Dieser sensible Prozess ist einer Vielzahl von Störfaktoren ausgesetzt:

–    Pathologische Bakterien verursachen Erbrechen und Durchfälle, die beim Baby sofort mit gefährlichen Wasser- und Elektrolytverlusten einhergehen können
–    Allergische Erkrankungen der Haut ( Neurodermitis ) und der Atemwege ( allergisches Asthma ) können die Folge einer gestörten Darmflora sein.
–    Frühgeborene, nicht oder nur kurz gestillte Kinder oder Säuglinge, deren Mütter an einer Immunschwäche leiden, sind besonders gefährdet.
–    Ein großes Problem, mit dem naturheilkundlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte sowie Heilpraktiker konfrontiert sind, stellen die frühzeitigen und häufig eingesetzten Antibiotikagaben bei oft nur banalen Virusinfekten dar. Die Kinder müssen eine massive Störung der gerade im Aufbau befindlichen Darmflora verkraften.

Vorsorge und Heilung mitdem E.coli- Stamm Nissle ( Mutaflor® – Suspension )

Das 1917 entdeckte physiologische E.coli- Bakterium wird schon seit Jahrzehnten mit Erfolg bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt. Dieser spezielle Bakterienstamm verhindert, dass sich schädliche Bakterien im kindlichen Darm ausbreiten können. Somit kann man mit der Gabe dieses Medikamentes von Anfang an viel Gutes für das Kind tun.

Wann sollte der E.coli- Stamm Nissle ( Mutaflor® – Suspension eingesetzt werden?

Das Präparat kann ohne Probleme vom ersten Lebenstag angewendet werden und besonders dann, wenn die oben genannten Risikofaktoren bestehen.
Viele Eltern von Babys möchten von vorneherein etwas Sinnvolles für die Gesundheit ihres Kindes tun, besonders dann, wenn Allergien und Immunschwächen in der Familie bekannt sind.
Eine individuell angepasste Dosierung garantiert schnellen und langfristigen Erfolg.

Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter:
www.naturheilverfahren-hessen.de

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