Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Stress

Autogenes Training bei hohem Blutdruck

HerzDer hohe Blutdruck, die arterielle Hypertonie, ist eine Krankheit, die Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Trotz moderner Medikamente und einer guten ärztlich- kardiologischen Behandlung klagen viele Betroffene über Schwankungen der Blutdruckwerte, die sich alleine mit Blutdrucksenkern nicht ausgleichen lassen.

Es sind daher für diese Problemstellungen also zusätzliche nicht- medikamentöse Therapiemaßnahmen wie Gewichtsreduktion, Ausdauersport und Autogenes Training sinnvoll.

Die Technik des autogenen Trainings wurde genau vor 80 Jahren im Jahr von Professor Schultz von der Charite Berlin der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem ist sie Wirkung dieser Methode der konzentrativen Selbstentspannung weltweit wissenschaftlich untersucht und bestätigt worden. Heutzutage besteht sein besonderer Wert in der Vorbeugung und Behandlung von stressbedingten Erkrankungen.

Die Technik ist in der Einzel- und Gruppenbehandlung bei speziell dazu ausgebildeten Ärzten und Psychologen erlernbar. In der so genannten Unterstufe werden neben der Ruheformel insgesamt sechs Übungen gelehrt und eingeübt, die auf eine knappe und gleichzeitig sehr effektive Art und Weise den Menschen in eine tiefe und angenehme psycho-physische Entspannung leiten.

In meiner ganzheitlich ausgerichteten allgemeinmedizinisch- naturheilkundlichen Privatpraxis betreue ich viele Menschen mit hohem Blutdruck, die an dem oben beschriebenen Problem leiden. Durch die Technik des Autogenen Trainings sind sie nach 2-3 Monaten in der Lage, einen zuvor erhöhten Blutdruck, z.B. nach einem anstrengenden Arbeitstag, um 20 bis 30 mm Hg zu senken. Gleichzeitig stellt sich ein subjektives Gefühl der körperlichen und geistigen Erholung mit Distanzierung von belastenden Gedanken und Gefühlen ein.

Oxidativer Stress durch Freie Radikale- was steckt dahinter und wie wird er erkannt?

Oxidativer Stress im menschlichen Körper und dessen gesundheitliche Folgen werden im medizinischen Alltag immer noch viel zuwenig beachtet. Dabei kann er einer nicht unerheblichen Anzahl von chronischen Krankheiten Vorschub leisten.

Was ist oxidativer Stress?

Ohne Sauerstoff ist Leben auf dieser Erde nicht möglich. Sauerstoff ist lebensspendend und gleichzeitig zerstörerisch. Durch Oxidationen rostet Eisen, verfault ein Apfel, wird Butter ranzig usw.
Auch im menschlichen Körper finden sinnvolle oxidative Prozesse statt.
Z.B. wenn die Abwehrzellen in Blut und Gewebe eingedrungene Viren, Bakterien und Pilze vernichten, dann entstehen freie Radikale, hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die nach Beendigung des Abwehrvorganges „ entsorgt“ oder entschärft werden müssen.

Im Laufe der phylogenetischen Entwicklung haben sich entsprechende körpereigene Schutzsysteme gegen freie Radikale gebildet, die dafür sorgen, dass sich die recht aggressiven Sauerstoffradikale nicht gegen gesunde Körperzellen richten.

Leider gibt es heute eine unnatürliche, schädliche Vermehrung von freien Radikalen, die vor allem von außen auf den menschlichen Organismus einwirken:

–    Alkohol
–    Medikamente
–    Stress
–    Umweltgifte, die eingeatmet werden
–    UV- Strahlen
–    Zigarettenrauch

Unter diesen Umständen sind die körpereigenen Schutzsysteme hoffnungslos überfordert, sie werden mit dem Neutralisieren die freien Radikalverbindungen nicht mehr fertig.

Welche Krankheiten werden durch freie Radikale im Körper begünstigt?

–    Arteriosklerose ( Gefäßverkalkung )
–    Asthma
–    Diabetes mellitus
–    Grauer Star ( Katarakt- Trübung der Augenlinse )
–    Herzinfarkt
–    Immunschwächen
–    Krebs
–    Morbus Alzheimer
–    Morbus Parkinson
–    Multiple Sklerose
–    Rheumatische Erkrankungen
–    Schilddrüsenfunktionsstörungen ( Hashimoto- Thyreoiditis )


Wie kann man den oxidativen Stress im Körper diagnostizieren?

Spezialisierte medizinische Laboratorien können mit Blutuntersuchungen das individuelle oxidative Stressprofil erkennen und gleichzeitig eine zuverlässige Aussage über die Versorgung mit so genannten Antioxidanzien wie Vitamin C, Vitamin E, Selen usw. machen .

Wie kann man den oxidativen Stress behandeln?

Zunächst sollte man sich klar machen, welche individuellen Verhaltensweisen zur Entstehung von oxidativem Stress beitragen, z.B. hoher Stresslevel, Zigarettenrauchen, vitalstoffarme Ernährung, Bewegungsmangel. All das kann man im Sinne einer Lebensstilveränderung versuchen, selbst zu beeinflussen und zu modifizieren.
Wenn relevante Mängel an oxidativen Schutzstoffen im Blut nachgewiesen sind, dann kann die gezielte Einnahme von Vitamin- und Spurenelementepräparaten sinnvoll sein.

Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

Weitere Informationen über die Naturheilpraxis Dr. med Gabriele Tille finden Sie unter:
www.naturheilverfahren-hessen.de

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