Traditionelle und alternative Heilmethoden in Hessen

Zahnheilkunde versus Stresssymptomatik

Unser gesamtes Kauorgan (stomatognathes System), welches aus den Zähnen, dem Zahnhalteapparat, den Kieferknochen, den Kiefergelenken und den die Bewegung steuernden Muskeln und Nerven besteht, ist ein wesentliches Erfolgsorgan für Stress.

Schon im Volksmund heißt es zur Stresskompensation:  „Beiß’ mal die Zähne zusammen!“ „Zähneknirschend nahm er/sie etwas hin.

In Ballungsräumen, wie dem Rhein-Main-Gebiet (jeder Tierfreund würde von nicht artgerechter Haltung sprechen) ist das Thema Stressbewältigung ein medizinisch immer größeren Raum einnehmendes Phänomen, wobei nicht nur der Herzinfarkt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder das Magengeschwür therapiebedürftig und im Fokus stehend sind, sondern auch die immer mehr zunehmenden Probleme im Kopf-, Kiefer- und Gesichtsbereich.

Die durch Pressen und Knirschen erfolgende Überforderung von Muskulatur und Kiefergelenken sowie Zähnen und Zahnhalteapparat führen zu umfangreichen Missempfindungen wie Heiß-Kalt-Empfindlichkeit von Zähnen (pseudopulpitische Beschwerden), Zahnfleischrückgang, Veränderung der Zahnformen durch Abrasionen und keilförmige Defekte, Kiefergelenksknacken bis hin zur nur noch eingeschränkt möglichen Mundöffnung. Ebenso finden Verspannungs- und Kopfschmerzen bis zur Migräne hierin häufig ihre Ursache. Auch die mit dem Stress verbundene erhöhte Adrenalinausschüttung mit daraus resultierendem erhöhten Muskeltonus und hieraus resultierenden Haltungsveränderungen/-schäden, können entweder zu oben aufgezählten Beschwerden führen, oder diese verstärken.

Umgekehrt kann natürlich die eigentlich im Kopfbereich liegende Ursache und damit einher gehende muskuläre Verspannung, Schonhaltung der Kiefer und des Kopfes zu entsprechenden Veränderungen der Körperstatik und dadurch bedingten Veränderungen und Schäden im Bereich des gesamten skelettalen und muskulären Halteapparates führen.

Ihr Zahnarzt sollte um diese Probleme wissen und in der Lage sein, diese in Kooperation mit Kollegen anderer Fachrichtungen (Orthopäde, Osteopat, Psychologe/Psychotherapeut) ganzheitlich anzugehen.

Daneben obliegt es seiner Sorgfaltspflicht, Schäden im Bereich des Kauorgans, wie z.B. Zahnfehlstellungen (sogenannte Dysgnathien) fehlerhafte Rekonstruktionen, wie z.B. zu hohe Füllungen, Kronen und Brücken, nicht funktionsgerechte Frontzahnkronen, Vernachlässigung des Kieferabstandes etc. zu erkennen und dafür Sorge zu tragen, dass in seinen Therapiebereich fallende, das Stressgeschehen unterstützende Faktoren eliminiert werden. Prophylaktisch sind bei von ihm selbst durchzuführenden restaurativen Maßnahmen die individuellen funktionellen Parameter des Patienten konsequent zu beachten, so wie dies auch die wissenschaftlichen Vorgaben fordern.

Zusätzlich kann sowohl in der funktionellen Vorbehandlungsphase als auch in der posttherapeutischen Erhaltungsphase durch eine Anti-Stress-Schiene das durch z.B. stressbedingte Fehlfunktionen (Parafunktionen) des Patienten ausgelöste Krankheitsbild und Schmerzzustände dauerhaft gelindert oder gar behoben werden.

Diese Anti-Stress-Schiene verhindert insbesondere im Schlaf das häufig mit Traumphasen einhergehende Pressen und Knirschen und somit die Überbeanspruchung von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenken.

Autor: Dr. med. dent. Hans-Werner Dildei
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Dr. med Gabriele Tille
Dr. Gabriele Tille

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